Himmelfahrt-Ausflug

Gestern hab ich noch den TV-Beitrag über den Europäischen Hof in Heidelberg angeschaut, heute war ich schon live vor Ort. Hat mich schon lange interessiert, wo meine Schwester arbeitet.

Wie immer habe ich meine Prioritäten bei der Essensbestellung auf Hauptspeise und Nachtisch gesetzt. Drei Gänge sind einfach immer zu viel und wenn karamellisierter Cheesecake mit Erdbeeren und Eis auf der Karte steht kann ich einfach nicht nein sagen. Mein Kalbsfilet und die Nachspeise waren super lecker – bin auch schon gespannt was meine Schwester davon zubereitet hat.

Nach dem Essen ging’s dann für mich noch auf das Schloss. Das hoch laufen war ziemlich anstrengend, aber für den Ausblick hat es sich definitiv gelohnt.

Jetzt warte ich noch bis meine Schwester Feierabend hat und dann geht’s mit dem grünen Auto wieder nach Hause.

 

Ascension Day – Tour

 

I watched a TV report about the Europäische Hof in Heidelberg yesterday, and today I was there. I was curious for a long time to see my sisters working place.

I ordered a main dish and a dessert; those are always my preferred dishes. Three courses are too much and if there is caramelized cheesecake with strawberries in the menu I can’t resist. My veal fillet and dessert were just perfect – I am going to ask my sister later to know what she prepared.

After lunch I took a walk up to the castle. It was exhausting to get there, but it was worth it.

Now, I am waiting for my sister to get out of work and then we are going to drive the green car home.

Zoologie: Versuchstag 1

Auch die Praktika, die ich jetzt im zweiten Semester habe, können momentan nicht in den Räumen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf stattfinden. Demzufolge habe ich das erste Zoologie Praktikum gestern Zuhause durchgeführt.

Die Aufgabe war es mit Fleischzartmacher behandeltes Fleisch zu untersuchen. Dafür habe ich mir aus der Oberschale vom Schwein eine zwei Millimeter dicke Scheibe abgeschnitten. Mithilfe eines Lineals habe ich dann zwei gleich große Quadrate ausgeschnitten, auf je einem Teller platziert und fotografiert. Das Foto habe ich gebraucht, um festzuhalten wie das Fleisch vor dem Versuch aussah.

Auf eines der Fleischstücke habe ich nur einen Tropfen Wasser gegeben. Das andere Fleischstück habe ich mit Fleischzartmacher und einem Tropfen Wasser behandelt.

Danach habe ich die beiden Proben über einen Zeitraum von 4 Stunden beobachtet. Stündlich habe ich die Veränderungen schriftlich und mit einem Foto dokumentiert.

Nach Abschluss des Versuchs konnte man zwischen den beiden Proben deutliche Unterschiede feststellen.

Während der Versuch ohne Zartmacher eine trockene Oberfläche aufweist ist die Oberfläche der Probe mit Zartmacher klebrig und glänzend. Außerdem kann man bei dem mit Zartmacher behandelten Fleisches die Faserstruktur deutlich erkennen, sowie das intramuskuläre Fettgewebe. Die Farbe ist auch dunkler und am Rand ist das Quadrat leicht bräunlich im Gegensatz zum unbehandelten Fleisch. Auch im Geruch unterscheiden sich die Proben, die ohne Zartmacher riecht fleischtypisch, aromatisch wohingegen die mit Zartmacher säuerlich riecht.

Meine Ergebnisse muss ich dann noch in einem schriftlichen Protokoll zusammenfassen und interpretieren, dabei hilft mir bestimmt eines der Fleisch-Fachbücher.

Damit ist der Praktikumstag aber auch noch nicht abgeschlossen, eine Abbildung eines Mikroskops soll noch beschriftet werden. Die letzte Aufgabe ist dann noch vier mikroskopische Bilder den richtigen Gewebestrukturen mit Begründung zuordnen.

Ich mach mich dann mal an die Arbeit, damit ich heute noch fertig werde.

 

Zoology: Experiment day 1

 

Even the practical courses I have in this semester can’t take place in the building of the university Weihenstephan-Triesdorf. So I made my first zoological experiments at home yesterday.

Examining tenderizer sprinkled meat was our task. I cut a two-millimetre slice of pork top cover with the slicer. After this I used a ruler to cut out two squares of the same size and took a photo of one of them. I need this photo to capture how the meat looked like before my experiment.

Over one of the meat squares I spilt a drop of water. The other square I sprinkled with tenderizer and a drop of water. In the following four hours I observed my samples. I wrote down my observations every hour and took a photo of them. There were huge differences between the samples after the experiment was over.

The surface of the meat without tenderizer was dry and the surface of the meat with tenderizer was shiny and sticky. Furthermore, the meat fibres and the intramuscular fat of the meat with tenderizer could be seen. It had a darker colour and the outline of the square was brown in comparison with the other sample. The samples smelt different as well – one aromatic and typical, and one sour. The aromatic one is the one without tenderizer.

I have to sum up my results in a written protocol and make an interpretation. I am sure one of my books for meat specialists can help me to interpret my results.

That’s not my only task, I have to label the different parts of a microscope as well. For the last exercise I have four pictures, taken through a microscope. I have to write down what it is and explain my choice.

I go on now to answer those questions, so I can finish those exercises today.

Brotvielfalt

Wisst Ihr was das Beste ist, wenn Papa aus der Bäckerakademie Weinheim heimkommt?! Die ganz vielen verschiedenen Brote, die er da immer mitbringt. Kerne, Nüsse, getrocknete Früchte, Reisflocken und viele weitere leckere Zutaten sind darin enthalten.

Deswegen gab’s dann gestern Abend gleich eine Brotverkostung bei mir. Mein Favorit ist ein Kürbiskernbrot mit getrockneten Früchten.

 

Bread varieties

My dad was at the baker academy in Weinheim yesterday. Do you know what’s the best when he comes home?! The different bread varieties he brings home, with many tasty ingredients such as kernels, nuts, dried fruits and rice flakes.

That is why my dinner was a bread tasting. My favourite is a pumpkinseed bread with dried fruits.

Studium: Digital vs. Analog

Auf Grund der Aktuellen Situation gibt es auch für mich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf keine Präsenzveranstaltungen. Die Lehre findet jetzt bereits seit 2 Wochen online statt. Die Unterlagen, sowie Übungen und Fragestellungen dazu bekommen wir auf einer Plattform zur Verfügung gestellt. Einige Professorinnen und Professoren laden dort auch Videos mit Erklärungen der Unterlagen hoch, welche jederzeit angeschaut werden können. Wiederherum andere Lehrende vermitteln uns den Stoff bei Live-Veranstaltungen, in die wir Studenten uns einloggen können. Aufzeichnungen dieser Live-Vorlesungen werden teilweise, auch noch hochgeladen.

Anfangs dachte ich ja, dass lernen bei mir nicht klappt, wenn es keine festgesetzten Termine gibt – doch das Gegenteil ist der Fall. Kann ich selbst entscheiden wann ich mir eine Vorlesung anhöre, passe ich viel mehr auf, als bei den Live-Meetings.

Schon komisch, wenn die Steuervorlesung auf einmal interessant ist, nur weil ich sie anhören kann wann ich möchte.

Zum Fragen stellen sind Videokonferenzen, alle zwei Wochen ganz gut – den kompletten Vorlesungsstoff aber in Live-Vorlesungen die termingebunden sind zu besprechen ist meiner Meinung nach unnötig.

Meiner Meinung nach ist es am effektivsten das Skript eigenständig durchzuarbeiten und die vom Dozenten gestellten Fragestellungen zu beantworten.

Den Stoff in Präsenzvorlesungen zu behandeln ist aber definitiv die Beste Variante, einfach ein ganz anderes Gefühl in der Hochschule mit den anderen Studenten zu sitzen und dem Dozenten zu folgen.

Ob die Praktika stattfinden können steht bisher auch noch in den Sternen. Ich hoffe dafür wird eine Lösung gefunden, denn durch Praktika konnte ich mir vieles im letzten Semester besser merken.

Mal schaun, was so passiert – ich erzähl’s euch sobald ich mehr weiß.

 

 

University: digital vs. analogue

It’s not allowed to have presence meetings at the university Weihenstephan-Triesdorf, because of the current situation. I get digital teaching for two weeks now. Documents, exercises and questions are provided on a platform. Uploads of videos with explanations of the documents can be found there as well, depending how the professor handles the situation. The other version is live-meetings via zoom with our professor. After the session we get a record of those meetings, but unfortunately not every professor does this.

I thought at the beginning learning at home is only possible for me, if everything is live, on a fix time – but it’s the contrary. I am pay more attention to the lecture, if I can decide on my own at which time I want to listen to presentations.

Strange how presentations about taxes can be interesting, only because I can decide if I want to listen to them today or tomorrow.

Video-Meetings every two weeks make sense to ask questions there – but having the complete lectures live is unnecessary, in my opinion.

It’s more effective to work the presentation through by ourselves and answer the questions we got from the lecturers, that’s what I think.

Nevertheless, is the best way to have lectures at university, it’s just a different feeling to be at university with the other students and listen to the professor.

In addition, it’s not sure yet, if we can have practical training – I really hope, there can be found a solution. Last semester I got an idea what to learn the theoretic stuff for, because of the practical training.

Well, let’s see what happens – I will tell you as soon as I know more.

Bratwurstccini

Bratwurstccini’s

 

Heute habe ich wieder einmal ein Rezept für euch, das ich am Wochenende kreiert habe. Zur Abwechslung mal etwas Süßes – heißt ja aber nicht automatisch, dass Wurst darin nichts verloren hat.

 

Zutaten:

125g Dinkelmehl Typ 1050

½ TL Backpuler

50g Rohrzucker

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

1 TL Majoran

½ TL Piment

15g Butter

1 Ei

40g Haselnüsse ganz

40g luftgetrocknete Bratwurst in kleine Würfel geschnitten

40g getrocknete Äpfel (Apfelringe in max. 0,5cm große Stücke zerbrechen)

 

Zubereitung:

  • Mehl, Backpulver, Rohzucker, Salz, Gewürze vermischen
  • Butter und Ei zugeben
  • mit den Knethaken zu einem Teig verkneten
  • Haselnüsse, Bratwurstwürfel und getrocknete Äpfel per Hand unterkneten
  • Teigkugel formen
  • 45 Minuten kalt stellen
  • in 2 Teile aufteilen und zu 2 Rollen mit einem Durchmesser von circa 4cm formen
  • bei 190°C Ober-/ Unterhitze 18-20 Minuten vorbacken
  • aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und in 1,5cm breite Streifen schneiden
  • mit der Anschnittfläche wieder auf’s Backblech legen und weitere 12-15 Minuten bei 190°C fertig backen

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich eure Meinungen zu hören.

Eure #Wurstjuly

 

 

Bratwurstccini’s

I have a new recipe for you, of a creation I made at the weekend. To make a change, something sweet today – but this doesn’t mean there can’t be any sausage in it.

 

Ingredients:

125g spelt flour type 1050

½ tsp baking powder

50g brown sugar

1 pinch of salt

1 pinch of pepper

1 tsp marjoram

½ tsp allspice

15g butter

1 egg

40g whole hazelnuts

40g dry aged Bratwurst cut in cubes

40g dried apples (crack the apple rings in pieces of about 1,5cm)

 

Preparation:

  • mix flour, baking powder, brown sugar, salt and spices
  • add butter and egg
  • knead everything to a dough using a mixer
  • add hazelnuts, Bratwurstcubes and dried apples and knead everything by hand into the dough
  • make a ball
  • put it in the refrigerator for 45 minutes
  • separate it in 2 and form rolls with a diameter of approximately 4cm
  • bake at 190°C for 18-20 minutes
  • take it out of the oven, let it cool down for 5 minutes and slice it in stripes of 1,5cm
  • put the slices on the baking tray again and bake for another 12-15 minutes at 190°C

Have fun trying my recipe out, I am looking forward to hearing your opinion,

Your #Wurstjuly

Tuff Tuff Tuff die Eisenbahn

 

Heute schreibe ich mal über meine Erfahrungen mit der Deutschen Bahn – seit über einem Jahr fahre ich regelmäßig von Zuhause zu meinem Arbeitsplatz in Hannover. Hin und wieder mit Verspätungen, aber im Großen und Ganzen klappt es meistens ganz gut, dass ich meinen Anschluss erwische. Da ich meistens Super-Sparpreis-Tickets kaufe, die Zugbindung haben, kommt mir die ein oder andere Verspätung manchmal ganz recht, wenn ich eher fahren kann. Meine Bahncard 50 hat sich für mich schon nach einigen Fahrten rentiert. Diese kann ich momentan nicht wie gewohnt nutzen, da das Angebot reduziert ist, dafür bekomme ich aber eine Entschädigung von der Bahn – sehr lobenswert.

Vor einigen Wochen habe ich ein elektronisches Gerät im Zug vergessen. Dieses habe ich zwei Wochen nach der Verlustmeldung wieder zurückerhalten – hätte nicht gedacht, dass ich das je wiedersehe.

Zugfahren ist schon richtig entspannt, vorausgesetzt dass alles problemlos funktioniert – was es ja meistens auch tut, sofern sich keine Personen im Gleis befinden. Das ist eindeutig die nervigste Durchsage in der Bahn, dass ist eindeutig ein Grund für Verspätungen den man verhindern kann.

 

My experiences travelling by train

I am writing today about my experiences travelling by train – I take the train more than a year now, to get from home to my workspace in Hannover. Lots of times it works out without any delays but as soon as I get my connecting train it doesn’t matter. I take always the cheap ticket and since this doesn’t allow me to take another train than written in the ticket – so some delays of my train are good for me, because I can choose another train. My Bahncard 50 it worth it, even if I can’t use it as I want to in the current situation, because of the limited train offer. I get a compensation for this -very laudable.

I forgot a electronic device some weeks ago in the train. I got it back two weeks after the loss report – didn’t think I will ever see it again.

Taking the train is very relaxing, if there aren’t any problems or people on the rails. `People on the rails´ is the worst announcement ever, because that’s a reason for delays which can be prevented.

Fleischlos nicht gleich Fisch

Auf Facebook habe ich gesehen, dass es bei vielen von euch an Karfreitag Fisch gibt. Fleischlos heißt aber nicht, dass es Fisch geben muss.

Ich mache zum Beispiel am Karfreitag immer Apfelstrudel mit Vanillesoße – viel besser als Fisch meiner Meinung nach. So ein dünn ausgezogener knuspriger Strudelteig mit vielen Äpfeln und Zimt hat schon was.

Und was gibt’s bei euch so traditionell an Karfreitag?

 

Meatless doesn’t mean it has to be fish

Lots of you are eating fish on Good Friday like I saw on Facebook today. But Meatless doesn’t mean it has to be fish.

For example I am preparing apple strudel with vanilla sauce every Good Friday – way better than fish in my opinion. Wafer-thin crisp strudel dough with apples and cinnamon is so delicious.

And what are you cooking traditionally on Good Friday?

Präsentation meines Studiengangs

Um Werbung für meinen Studiengang: Lebensmittelmanagement dual zu machen hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Bilder von uns dualen Studenten im Betrieb benötigt – da helfe ich natürlich gerne. Gerade eben habe ich meine Mail mit den Bildern und Untertiteln abgeschickt.

Die Wahl dieses Studiengangs kombiniert mit der Metzgerlehre war nämlich definitiv die richtige Entscheidung für mich und ich würde sie jederzeit wieder so fällen. Ich hoffe natürlich, dass sich durch die neue Präsentation noch mehr von euch für den Studiengang im dualen Format interessieren. Mir hilft es meistens total wenn ich zu dem theoretisch vermittelten Wissen in der Uni einen Bezug zum Praktischen ziehen kann, das Erleichtert das Lernen ungemein.

 

Presentation of my course of study

My university: university of Weihenstephan-Triesdorf needed pictures of me at work, to make advertisement for the dual version of the food management study course. I sent them a mail with different pictures and subtitles just a few minutes ago.

It was the right decision for me to combine courses at university with an apprenticeship to be a butcher, I would do it like this at any time again. I hope you get interested as well for the dual version of food management because of the new presentation. It helps me a lot to have theoretical and practical experience, learning is much easier if you know what you need it for.

Wohnungsvergleich: Triesdorf vs. Hannover

Ihr wisst ja mittlerweile sicher, dass ich ein duales Verbundstudium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf absolviere, deshalb habe ich eine Wohnung an meinem Studienort: Triesdorf und Ausbildungsort: Hannover.

In Triesdorf wohne ich nicht in unmittelbarer Nähe zur Uni, sondern habe in der früh circa 10 Minuten mit dem Fahrrad zu fahren. Ich bin dann auch wenigstens zu den 7 Uhr dreißig Vorlesungen mental und nicht nur körperlich anwesend gewesen – früh aufstehen ist nämlich ehrlich gesagt nicht wirklich meins 😉. In den Wintermonaten haben mich glücklicherweise zwei Freundinnen, die mit mir studieren und im gleichen Ort wohnen mit dem Auto mitgenommen, sonst wäre ich glaube ich erfroren. Meine Wohnung ist auf jeden Fall Top und ich bin froh, dass sie etwas außerhalb liegt, da hat man dann wenigstens seine Ruhe. Im Sommer habe ich dort sogar meine eigene Dachterrasse, was will man mehr?

In Hannover hingegen wohne ich in direkter Nähe zu meinem Arbeitsplatz: Fleischerei Scheller. Eine Viertelstunde vor Arbeitsbeginn aus dem Bett fallen und dann einen Arbeitsweg von weniger als 5 Minuten zu Fuß – hat schon was. Meine Vermieterinnen sind auch super nett und achten darauf, dass immer eine der Wohnungen frei ist, wenn ich wiederkomme. Durch das duale Studium bin ich ja immer in den Semesterferien für kurze Zeit und im Praxissemester in Hannover, beziehungsweise war auch schon ein ganzes Jahr vor Studienbeginn dort.

Meine beiden Wohnungen würde ich auf jeden Fall um keinen Preis tauschen, besser kann man’s einfach nicht erwischen.

 

Comparing my apartements: Triesdorf vs. Hannover

 

I am making a dual work-study track leading to my bachelor in foodmanagement and to being a butcher, I guess that’s what you know already. Therefore I have two apartements, one at the place I am studying: Triesdorf and one at the place I am serving my apprenticeship: Hannover.

I have about 10 minutes by bike to get to university of Weihenstephan-Triesdorf, because I am not living in close procimity to my university. At least I am physically and mentally awake after my bike ride to listen to courses at 7:30am – honestly getting up early is not my favourite 😉. During the winterr I got a lift from two friends, they are studying with me and live in the same village, otherwise I would be frozen. My apartement has a great location, it’s calm and I have an own roof terrace for summertime – what else could you want more?

I am living in direct proximity to my work place in Hannover, compared to Triesdorf. Getting up fifteen minutes before work at the butcher shop Scheller starts and a less than 5 minutes walk to get there is pure luxury. The landladies in Hannover are keeping always one of their apartements free for me, which is very kind of them. Through my dual education I am lots of short periods in Hannover – during holidays and practical semester.

I wouldn’t change my two apartements at any price, they couldn’t be better.

Landmadla or Citygirl?

Ich hab mir gedacht, dass ich auch mal einen kleinen Vergleich aufstellen könnte zwischen Land- und Stadtleben. Wie Ihr alle wisst bin ich ja auf dem Land aufgewachsen, genauer gesagt in Rittersbach, für meine Ausbildung wohne ich jedoch jetzt zumindest zeitweise in Hannover.

Das naheliegendste ist natürlich, dass man auf dem Land schneller in der Natur ist und die Ruhe dort genießen kann, wobei es in der Stadt auch schöne Parks gibt – vor allem der Maschsee und die Umgebung dort gefällt mir besonders.

In Hannover gibt es mehr Einkaufsmöglichkeiten und je nach dem wo man hin möchte sind die Wege kürzer, beziehungsweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wobei ich sagen muss, dass wir in Rittersbach unter der Woche von 6 bis 18 Uhr eine sehr gute stündliche Busverbindung zum nächsten Bahnhof haben.

Ich schätze besonders am Leben auf dem Land, dass dort die Menschen viel gelassener sind als in der Stadt, dort herrscht meistens große Hektik und Gedrängel.

Woran kann man einen Dorfmenschen identifizieren?

Daran, dass er grüßt, wenn er jemandem auf der Straße begegnet. Das musste ich mir wirklich erst abgewöhnen, als ich in Hannover angekommen bin. So ganz hat das aber noch immer nicht funktioniert, wenn ich älteren Leuten auf dem Gehweg begegne grüße ich immer noch – oft zaubere ich damit ein Lächeln in deren Gesicht.

Ich bin also definitiv ein Landmadla und kein Citygirl. Die Stadt ist zwar ab und zu ganz schön und hat ihre Vorteile, aber so wirklich wohl fühle ich mich da auf die Dauer nicht. Mir sind da einfach zu viele Menschen unterwegs und es ist einfach nicht möglich einfach so geradeaus zu laufen ohne irgendwann irgendjemandem ausweichen zu müssen, damit man nicht umgerannt wird.

 

Countryside girl or city girl?

I thought it’s time to compare a little bit life in the countryside and city. I grew up in the countryside, in a village called Rittersbach, but I am living part time in Hannover now, to serve there my apprenticeship.

If you are living in the countryside you don’t have to go far to enjoy the nature, but there are lots of beautiful parks in the city as well – my favourite area in Hannover is at the Maschsee ( a lake in the city, with lots of trees and a path around).

To go shopping it’s better if you are living in the city, because there are various shops and it’s easy to get there by public transport. But, I have to say we are having a great public transport system in my home village during the week – there is a bus from 6am to 6pm every hour to the next train station.

The people which surround you are calm in the countryside, in the city they rush through the crowds.

How to identify someone who grew up in a village?

It’s easy to answer, we are greeting always if we meet somebody in the streets. I had to try to give it up since I live in Hannover. It didn’t work completely, I still greet lots of times people which I pass by on the pathway, especially if they are older people – sometimes it’s the reason their face expression is changing into a smile.

I am a countryside girl and not a city girl. I like it to be in the city from time to time and it has some advantages to live there, but to stay in the city for ever is inconceivable for me. In the city are too many people in my opinion and it is impossible to walk straight, without crossing somebody else’s way.