Unerwarteter Besuch

Gestern hat mich ein ehemaliger Klassenkamerad aus der Berufsschule in Hannover besucht. Er hat sich zwar vorher angekündigt, aber wirklich geglaubt habe ich es bis zuletzt nicht. Als „berühmtester Comedian aus Rehburg“ ist er bekannt dafür Späße zu machen.

Bereits in der Berufsschule hat er die Zeit genutzt, um sein Bühnenprogramm zu testen. So war es auf jeden Fall niemals langweilig und es gab immer was zu Lachen.

Seine Biographie „Dorfhumor“ hat er im letzten Jahr auch veröffentlicht. Einige Seiten durfte ich schon vor der Veröffentlichung lesen und jetzt kann ich da weiterlesen, wo ich aufgehört habe. Denn er hat mir das gedruckte Buch und eine Mettwurst aus warmverarbeitetem Fleisch von seinem Ausbildungsbetrieb als Geschenk mitgebracht.

Einem Lesenachmittag mit Snack steht also nichts mehr entgegen.

Unexpected visitor

A former classmate of vocational school in Hannover visited me yesterday. He wrote me a message before, about when he is going to visit me. But I didn’t believe it until yesterday. He’s well known for making fun, because he is the `most famous Comedian of Rehburg (his hometown)´.

At school he used the time to try out his jokes. It was never boring like this and the whole class was laughing a lot.

`Dorfhumor´ is the name of is biography, which he published last year. I had the chance to read some pages before they got published and now I can go on reading where I stopped. Because he brought me his book and a pork sausage made of warm meat from his training company as present.

So, I can spend my afternoon reading now, and have a snack as well.

Ich will raus

aber nicht unbedingt auf’s Wetter bezogen, sondern eher auf die momentane Corona-Lage.

Ich will raus aus dem Home-Studying und rein in die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Dass ich das letzte Mal zu Vorlesungen in der Hochschule war, ist nämlich mittlerweile schon über ein Jahr her.

Jeden Tag in aller Frühe aufzustehen und dann den ganzen Tag vor dem Laptop verbringen, ist schon Routine geworden.

Die Online-Vorlesungen anzuhören, macht aber schon lange keinen Spaß mehr. Und es ist ja nicht so, dass in absehbarer Zeit eine Verbesserung in Sicht wäre.

Es würde schon viel helfen, wenn in Aussicht wäre, dass ab dem nächsten Semester wieder Präsenz-Vorlesungen sind. Aber das steht ja auch noch in den Sternen.

Dabei habe ich es noch gut und es ist immer was los, da die Metzgerei direkt nebenan ist. Wie soll das denn dann bitte für jemanden sein, der seit einem Jahr in einem „kleinen“ Zimmer sitzt und die Vorlesungen anhört?!

Bin schon gespannt, was bei der nächsten Corona-Sitzung beschlossen wird…

I want to get out

but not necessarily referring to the weather right now, but to the Corona situation right now.

I want to get out of Home-Studying and into the building of the university of Weihenstephan-Triesdorf.

The last time I have been there for lectures is more than one year ago now.

Getting up early in the morning, to listen to online lectures the whole day long got routine. But it makes now fun anymore. And it isn’t like there is an improvement any time soon.

Already to know, the next semester will be at university again would help very much. But who knows what will happen, nothing can be predicted at the moment.

I still have some action because the butcher shop is right besides our house. How will it be for somebody, who is in a `small´ room listening to the lectures since one year?!

I curious which measures get adopted in the next Corona-meeting…

Hängend vs. Liegend

Wie löse ich die Keule am Besten aus? Was ist der richtige Weg? Schonmal vorweggenommen, den EINEN richtigen Weg gibt es NICHT. Es gibt viele verschiedene Wege die zum Ziel führen

Das Bild ist entstanden, beim Ersten Mal als ich die Keule im Hängen zerlegt habe. Technik üben am Kleinen, also am Kalb und dann das ganze übertragen auf’s Große. Schon praktisch, wenn die Kalbskeule auch im Kühlraum hängt.

So war es dann einfacher die Oberschale mit Schlossknochen bei der Rinderkeule abzulösen, da ich wusste wo ich entlang muss.

Die Keule habe ich jetzt schon im Hängen und im Liegen ausgelöst. Beim Auslösen im Hängen war mir schon klar, dass ich das so nie mehr machen werde. Und das, obwohl es erheblich Kraftsparender für mich ist, da die Schwerkraft einen Großteil der Arbeit erledigt.

Das Einzige, das ich weiterhin im Hängen auslösen werde, ist der Schwanzknochen, das geht einfach besser.

Was spricht für mich gegen das Auslösen im Hängen? Da ich nicht unbedingt die Größte bin, muss ich mich auch mit „Podest“ strecken, damit ich anfangen kann die Oberschale abzulösen. Es dauert auch länger die einzelnen Teilstücke zuzuschneiden – vielleicht habe ich da aber auch noch nicht die richtige Technik gefunden. Wenn ich im Liegen auslöse, entferne ich immer gleich das Fett, auf der Oberseite der Oberschale oder „rolle“ die Kugel aus der sie umgebenden Fettschicht heraus. So habe ich mir das Fett wegschneiden gespart. Im Hängen geht das finde ich nicht so angenehm.

Ist die Oberschale dann von der Keule zusammen mit dem Schlossknochen abgelöst, muss man diesen dann wieder von der Oberschale lösen – das ist auch irgendwie doppelte Arbeit, weil man das Ganze zweimal anfassen muss.

Zum Glück ist jedem selbst überlassen, welchen Weg man wählt. Der eine löst halt lieber im Hängen aus und die andere lieber im Liegen. Das Ergebnis ist aber immer das Gleiche: die fertig zugeschnittene Oberschale gelangt in den Verkauf und es werden Rouladen geschnitten. Wie man die Keule ausgelöst hat, um die Oberschale und die anderen Teilstücke zu erhalten ist letztendlich egal.

Es ist aber definitiv von Vorteil beides einmal gesehen und gemacht zu haben. Denn nur so kann man den richtigen Weg für SICH wählen.

Vertical vs. horizontal

How do I remove the bones of the hindquarter best? What’s the right way? There is NOT ONE right way. There are multiple ways which lead to the same finish.

This picture was taken the day I removed the bones for the first time of the hanging hindquarter. I tried the technique at the small hindquarter of veal and transferred it to the hindquarter of beef. Practical to have a hindquarter of veal in the cold store as well.

To try it out first made it easier for me to remove the top cover with aitchbone of the hindquarter of beef. I knew where I have to cut, because I did it before.

I removed the bones in vertical and horizontal position of the hindquarter now. It was already clear for me while I did it vertical that I won’t ever do it this way again. Even the reason, that I don’t need so much strength for it doesn’t make me choose this way the next time. The only bone I remove in vertical position is the tail bone or however you call this bone in English. I mean the one, which is right on top of the aitchbone if you have half a cattle.

Why don’t I prefer to bone the hindquarter in vertical position? Well, I am not the tallest. Which makes it even with a `platform´ hard for me to reach the position where I have to begin. It takes longer to trim the different parts too – perhaps I haven’t found the right technique yet. If I remove the bones of the hindquarter in a horizontal position, I remove the fat on top of the topside, before I start cutting the topside off the hindquarter. Or I roll the thick flank out of the surrounded fat. To do that is not very comfortable if the hindquarter has a vertical position.

Is the topside removed you have to remove the aitchbone from it – unnecessary work which can be avoided.

Luckily everybody can choose free which way to use for removing bones. The result is always the same: the trimmed topside gets in the shop and sold. How you boned the hindquarter doesn’t matter at all.

It makes sense to see and try out both ways. That’s the only way you can choose the best way for YOURSELF.

Versteckspiel

Wäre der Blickwinkel ein bisschen anders gewählt worden, würde man mich gar nicht mehr sehen. Dass die Rinderpistole aber größer und schwerer ist als man selbst heißt noch lange nicht, dass man sie nicht auslösen kann.

Wenn ich anderen erzähle welchen Beruf ich lerne kommen aber immer Fragen wie:

Schafft man das als Frau überhaupt?

Ist das nicht zu schwer?

Kann man überhaupt alle Tätigkeiten ausüben?

Na klar schafft man das! Mein Vater sagt immer „was du nicht mit Kraft lösen kannst, schaffst du durch die richtige Technik“.

Krafttraining schadet zwar auch nicht – die richtige Technik erleichtert aber einiges 😉

Da merkt man mal wieder, dass am Image des Metzgerhandwerks noch gearbeitet werden muss. Damit das Bild – vom ausschließlichen „Männerberuf“ – welches sich in den Köpfen verankert hat, verschwindet. Es gibt zwar noch nicht viele Frauen in diesem Beruf, aber es werden immer mehr.

Vielleicht bin ich in meiner Berufsschulklasse auch irgendwann nicht mehr die Einzige.

Hide and Seek

If the photographer had chosen an other view, you wouldn’t see me at all. The hindquarter being larger and heavier than oneself doesn’t mean it is impossible for me to disassembly it.

But as soon as I tell others about my apprenticeship, the ask me questions in this direction:

Can women do this job at all?

Isn’t it a hard job?

Can you do all tasks?

Sure you can do that, like my dad says always `what is impossible for you to do with strength, do it with the right technique´.

Strength training doesn’t do harm at all – but it is easier with using the right technique 😉

This shows there is still a lot of work to do, to improve the image of the butcher craft – it‘s not only a „male profession“. There aren’t not many women working in this sector, but the numbers are increasing.

Let’s see, maybe at some point I won’t be the only girl in my class anymore.

Mettwurstherstellung

Bis letzte Woche kannte ich die Mettwurstherstellung nur im theoretischen Ablauf aus der Berufsschule. In meinem Ausbildungsbetrieb wird Mettwurst normalerweise nämlich am Freitag produziert. Da ich Freitag Berufsschule habe, habe ich die Herstellung noch nie „live“ miterlebt. Letzte Woche wurde aber Mettwurst ausnahmsweise an einem anderen Tag produziert. Viermal Rohwurst kuttern direkt nacheinander – perfekt um die Abläufe zu Wiederholen und zu Vertiefen.

Doch bevor ich unter Aufsicht des Meisters kuttern durfte, hat der Meister mein theoretisches Wissen geprüft. Ich sollte aufzählen wie ich bei der Fleisch- und Speckauswahl vorgehe, welches Salz verwendet wird und welche Gewürze. Des Weiteren sollte ich erläutern warum man Zucker und Starterkulturen zusetzt.

Am Tag davor hat der Meister im Betrieb bereits das Schweinefleisch und den kernigen Speck vorbereitet. Das Magerfleisch wurde gewolft und anschließend eingefroren. Der Speck wurde von der Schwarte befreit und ebenfalls eingefroren.

Vor Beginn des Kutters wurde das gewolfte gefrorene Schweinefleisch, der gefrorene Speck und gekühltes Rindfleisch abgewogen. Für die gesamte Masse wurde dann auch das Salz und die Gewürze, die Starterkulturen und der Zucker abgewogen.

Nachdem alles vorbereitet war, ging es für mich an den Kutter, um die Theorie in die Praxis umzusetzen:

  • gefrorenes Schweinefleisch in den Kutter und fein zerkleinern – wenn es fein genug ist sieht es fast aus wie Staub finde ich
  • Speck und alle Zutaten außer dem Salz zugeben
  • bis zu einer Körnung von acht Millimetern zerkleinern
  • Salz zugeben und mit der Masse vermischen
  • gewolftes gekühltes Rindfleisch zur besseren Bindung unterziehen
  • Kutterdeckel auskratzen
  • nochmals kurz Mengen

Danach ist eine Kontrolle der Körnung erfolgt, indem man eine kleine Menge der Masse gegen die Kutterschüssel gedrückt und entnommen hat. Hat das Schnittbild gepasst, ging die Rohwurstmasse direkt in die Füllmaschine. Falls nicht sind noch eine Umdrehungen im Langsamgang erfolgt. Damit ist der Herstellungsprozess der Mettwurst-Masse auch schon beendet gewesen. Zumindest eine Charge, die nächsten sind dann gleich gefolgt. Das war super, um sich die Abläufe gleich einzuprägen.

Die Mettwurst-Masse wird anschließend in wasser-, luft- und rauchdurchlässige Därme gefüllt. Diese werden auf Spieße aufgehängt und die Reifung erfolgt.

In einigen Wochen ist die Mettwurst dann fertig.

In der Theorie habe ich das schon vor einem Jahr gelernt, es in der Praxis anzuwenden ist aber immer ganz anders. Die Praxiszeit in der Fleischerei Scheller, in den Semesterferien hat sich also definitiv gelohnt. Einmal selbst hergestellt, vergisst man den Ablauf der Herstellung auch nicht mehr so schnell.

Salami production

Until last week, I only knew how to produce salami theoretically because we talked about it at vocational school. At the butcher shop, where I am serving my apprenticeship, they produce salami usually on Fridays. Since I have vocational school on Fridays, they couldn’t show me how to produce it in practice. I got a lesson in practice last week, because salami production was planned exceptionally for an other day. We produced four batches that day – perfect to learn the process by heart.

The master butcher checked my theoretical know how first. He asked me which meat and fat I would choose, which salt and which spices. Furthermore, I had to explain why sugar and starter cultures are added.

Pork meat and fat were prepared one day prior to that. The pork got minced and frozen. The rind got released of the fat and the fat got frozen as well.

Before the production process started, the meat components were weighed, salt and spices were prepared.

Now it was my part, to produce the mixture under instructions of the master butcher:

  • crushing frozen pork meat with the bowl cutter until it is very fine – it looks like dust now in my opinion
  • add fat and all other ingredients except of salt
  • crush everything until you have the grain size of about eight millimetres
  • add salt and mix it with all other components
  • for a better binding effect, you add minces beef now
  • scrape out the cover of the bowl cutter
  • let it combine in a few more rounds

Check the granulation now. Remove a small ball of the mixture for this, through pressing it against the bowl. If it is to your liking you can put the mixture in the filling machine now, if not mix a few rounds again. That’s the process of salami production. At least of one batch, the others followed straight away. So, I got a little routine, in what I was doing.

The salami has been filled in an air, water and smoke permeable casing. The sausage is ready to eat after a maturing period, which endures some weeks.

I learned how to produce salami a year ago at school, but to do all those steps in practice is something else. To spend my semester break at the butcher shop Scheller was worth it. Once produced it by myself, I can’t forget it that fast anymore.

Aushilfslehrerin: WurstJuly

Jeden Freitag heißt es für mich auf’s Neue, die weiße Arbeitskleidung gegen Alltagskleidung und Schulrucksack zu tauschen. Denn freitags habe ich Berufsschule.

Schule kann durchaus spannend sein, sofern man auch neues lernt. Ich besuche jedoch seit fast drei Schuljahren die Berufsschule. Einige Themen habe ich in dieser Zeit schon zum zweiten Mal durchgenommen, da das zweite und dritte Lehrjahr zusammen beschult werden.

Meine Lehrer haben mittlerweile meist Extraaufgaben parat – so wird der Schultag wenigstens für mich etwas anspruchsvoller.

Vor einiger Zeit durfte ich mit einem anderen Mitschüler zusammen einen Vortrag über den Schlachtprozess erarbeiten. Diesen haben wir dann in den Klassen der Lebensmitteltechniker halten dürfen.

Letzte Woche Freitag hat auf mich eine ganz neue Aufgabe gewartet – ich war für zwei Stunden „Aushilfslehrer“. Die Lehrkraft hat mir Arbeitsaufgaben gegeben zur Prüfungsvorbereitung, die ich mit meinen Mitschülern bearbeiten sollte.

Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut läuft – gefühlsmäßig haben meine Mitschüler besser aufgepasst, als bei unseren Lehrkräften. Es war zumindest eine sehr ruhige Arbeitsatmosphäre und alle haben gut mitgemacht.

Mal schauen welche Sonderaufgabe ich diese Woche am Freitag bekomme. Ohne wird es nämlich garantiert langweilig. Ich kann durchaus verstehen, weshalb sich einige „gescheitere“ Schüler von dem Niveau der Berufsschule abgeschreckt fühlen. Der Schulabschluss ist dabei völlig irrelevant. Einige Schüler nehmen theoretisches Wissen einfach besser auf als andere. Demzufolge sind auch Arbeitsaufgaben schneller beantwortet und es herrscht Langeweile, weil man Warten muss bis alle anderen fertig sind mit den Aufgaben.

Bei der Unterrichtsgestaltung müssen also auf der einen Seite diejenigen berücksichtigt werden, die mit der Theorie ihre Probleme haben und sich eher im praktischen Arbeiten leicht tun. Auf der anderen Seite diejenigen, die theoretisches Wissen schnell auffassen. Für beide Seiten muss der Unterricht interessant und verständlich gestaltet werden. Es soll ja auch keiner auf der Strecke bleiben, weil der Stoff zu schnell voran geht. Arbeitsgruppen, bei denen sich die Schüler gegenseitig helfen bringen aus meiner Erfahrung leider gar nichts. Die Gruppenarbeiten enden nämlich immer so, dass einer alles machen muss und der Rest macht gar nichts. Die Bedeutung von TEAM – toll ein anderer machts – trifft da zu hundert Prozent zu. Sinn der Sache ist das aber nicht.

Irgendeine Möglichkeit gibt es da doch bestimmt die Berufsschule für alle attraktiv zu gestalten?!

Ich für meinen Teil habe das gelöst, durch die Kombination mit dem Studium. Einen Überblick über die verschiedenen Themenbereiche des Metzgerhandwerks bekomme ich in der Berufsschule. Und im Studium wird dann tiefer in die Materie eingestiegen.

Der Berufsschulunterricht vermittelt mir, „wie“ man etwas macht. Im Studium hingegen wird erläutert „warum“ man etwas macht. Das „wie“ wird im Studium erst im sechsten Semester erklärt. Nachdem man sich auf einen Schwerpunkt – in meinem Fall den Schwerpunkt der „Herstellung von tierischen Erzeugnissen“ festgelegt hat und das Praktikum in einem Betrieb im fünften Semester absolviert hat.

Wie und warum gehören für das Verständnis der Prozesse zusammen. Deswegen wäre es schön, wenn auch auf das „warum“ in der Berufsschule eingegangen wird – so könnte man den Unterricht etwas anspruchsvoller und attraktiver gestalten.

Assistant teacher: WurstJuly

Ich exchange every Friday my white working clothes with casual clothes and my school backpack. Because I have to go to vocational school on Fridays.

School can be very interesting, as long as you learn something new. I go to this school for already three school years now. That’s why I got thaught some themes two times already – which makes those lessons boring for me.

My teachers have sometimes additional exercises for me – the school day gets like this at least a little bit more challenging.

Some weeks ago, a classmate and I had to prepare a presentation about the slaughter process of animals. We gave this lecture at the food technology class.

I got a task, which I never had before, last Friday – I have been `assistant teacher´ for two lessons. My teacher gave me exercises, to work on with my classmates. It was very productive, and my classmates listened better than usually and didn’t talk to each other so much.

I am excited to see which special task I get this week. Without it will be a boring school day. For `better´ students the level of vocational school can have a deterrent effect. No matter, which school-leaving qualification they have. Learning theoretical knowledge is for some students easier than for others. Therefore, they are faster in answering exercises and have to wait until the others finished answering the questions too. This long time waiting makes the lessons boring.

There are two sides, you have to pay attention to during planning those lessons. On one hand there are students which have problems in learning theoretical knowledge and practical work is easy for them. On the other side, you have easy learning students. The lessons should be for both sides interesting and understandable. But nobody shall be left on the road because the lesson is proceeding to fast.

Working in groups where the students help each other make no sense in my opinion. The result of those group exercises is, one student answers all the questions and the others make nothing.

Isn’t there any possibility to make vocational school for all students attractive?!

My solution was to combine my apprenticeship with studies at university. I get an overview about all the themes which are important for being a butcher at vocational school. A deep insight is what I get at university.

They teach me at vocational school `how´ something is made. Whereas I get explained at university the `why´ you do this. They explain `how´ you produce the products at university too, but not before sixth semester. That’s after the selection of the study focus – my focus is going to be `production of animal products´.

How and why belong together if you want to understand the process. Therefore it would be great to learn more about `why´ at vocational school too – lessons could be more attractive this way.

Jobben in den Semesterferien

Da denken die meisten von euch jetzt wahrscheinlich ans Kellnern oder Arbeiten im Supermarkt. Es geht aber auch anders.

Bei einem dualen Studium arbeitet man auch in den Semesterferien und bekommt sein Gehalt. Also warum nicht das Studium mit einer Ausbildung kombinieren?!

Was hat man zu verlieren? Meiner Meinung nach gar nichts – das duale Studium bietet im Gegensatz zu Aushilfsjobs einige Vorteile:

  • Arbeit ausschließlich in den Semesterferien -> Zeit während des Semesters kann zum Lernen genutzt werden
  • 2 Abschlüsse in kürzerer Zeit -> Bachelorabschluss und Ausbildungsabschluss
  • Berufserfahrung -> Verknüpfung von theoretischem Lernstoff in der Hochschule mit praktischen Inhalten der Ausbildung

Den Ausbildungsberuf kann man frei wählen, sofern der Beruf zum Studiengang passt.

Ich kann es nur empfehlen das Studium mit einer Ausbildung zu verknüpfen. Und mehr Aufwand als Studieren und einen Nebenjob haben ist es nicht.

Es ist auf jeden Fall die ein oder andere Überlegung wert, dual zu studieren.

Jobbing during semester break

Many of you think about waiters or a job at the supermarket now. But there are other ways as well.

If you choose to do your studies dual, you work during semester break and get your wages. So why not combining studies and apprenticeship?!

What do you have to lose? Nothing, in my opinion – dual studies have many advantages:

  • working only during semester break -> time in the semester can be used for studying
  • 2 certificates in a shorter period -> bachelor degree and completion of apprenticeship
  • work experience -> combination of theoretical and practical study matter

You can choose any apprenticeship you want if it fits to your studies. And it doesn’t need more effort than studying, and working a part-time job.

Thinking about studying dual is worth it.

Der Zauber des Handwerks

Was haben denn Feen, Beschwörer und Krieger im Metzgerhandwerk zu suchen? Genau diese Frage kam mir in den Sinn, als ich von der Nachwuchskampagne „Butcher’s Tale – Die Wächter des Handwerks“ des Metzgerhandwerks Bayern gehört habe.

Seit Beginn der Saga verfolge ich die Kampagne jetzt – und ich muss sagen eine bessere Darstellung des Handwerks hätte man nicht wählen können. Eine ganz andere Art der Werbung für die Berufe Metzger/in und Fleischereifachverkäufer/in. Aber genau das macht es besonders, eine ganz normale Berufsbeschreibung hätte ich sicher nicht bis zum Ende mit voller Aufmerksamkeit durchgelesen. Da diese meistens sowieso immer gleich aufgebaut sind: Tätigkeitsbereiche, Vorteile des Berufs, Dinge die man mitbringen sollte, …

Die Kapitel über die „Wächter des Handwerks“ lese ich jedoch gerne und regelmäßig.

Ich freue mich schon Kapitel drei zu lesen, Kapitel eins und zwei könnt Ihr jetzt schon hier lesen.

Obwohl die Handlung in einer ganz anderen zauberhaften Welt spielt ist der Inhalt völlig zutreffend und wird meiner Meinung nach, um einiges besser an die jüngeren Generationen vermittelt als mit einer Standard-Kampagne. Denn mal ganz ehrlich wer von uns schaut nicht gerne Fantasy-Serien oder spielt Video-Games, welche in einer anderen Welt spielen?!

Wir alle im Handwerk besitzen Zauberkräfte:

Wir sind Hellseher/innen, die die Wünsche des Kunden ablesen.

Wir sind Zauberer/innen, die Wurstwaren aus Fleisch herstellen.

Wir sind Kämpfer/innen für die Ehre unseres Handwerks.

…und sind mit vielen weiteren Kräften ausgestattet, die wir in unserer Ausbildung lernen einzusetzen und kontrollieren.

The magic of artisan craft

What have fairy’s, conjuror’s and warriors to do with the butcher trade? That’s the question which popped up in my mind, as I heard of the new junior employee campaign: `Butcher’s Tale – Guardians of artisan craft´ at first.

But now I am following the saga since the beginning – and I have to say there is no better way to present the butcher’s trade. This campaign for the butcher’s profession and the specialized shop assistants is so different in comparison to all the other campaigns which already exist. That’s exactly what makes it so special – I personally would never read a standardized job description from the beginning to the end with full attention. Because they have got all the same sound: fields of activities, advantages of the profession, requirements to bring along, … are listed.

I love reading the chapters about the `Guardians of artisan craft´. I look forward to reading the third chapter if you want to read the first and second chapter you can do that here.

Even though the story plays in another world full of magic, the content is correct. And it achieves the young generations better, than usual campaigns. To be honest, who of us doesn’t like to watch fantasy-series or is playing videogames, which take place in another world?!

All of us, working in the butcher’s trade have magic power:

We are clairvoyants, which read off the wishes of our customers.

We are magicians, which produce sausages out of meat.

We are fighters for the honour of our butcher’s trade.

…and we have a lot more magic power, which we learn to use and control in our apprenticeship.

Frischer Wind

Vielen Metzgereien wurde in den letzten Jahren ein neuer Style verpasst, um wieder up to date zu sein. Denn wer kauft schon gerne in einem Shop ein, in dem sich über Jahrzehnte nichts verändert hat. Die neuen Designs der Läden sind auch für die Kunden auf Anhieb sichtbar.

Seit letzter Woche gibt es gibt es auch frischen Wind hinter den Kulissen. „The Next Generation“ vom Metzgerhandwerk Bayern wurde ins Leben gerufen.

Aktuell besteht „The Next Generation“ aus zehn jungen Kolleginnen und Kollegen. Diese tauschen sich regelmäßig über die Verbandsarbeit, aktuelle Themen, Zukunftsvisionen und viele weitere Dinge aus.

Diese Neuerungen hinter den Kulissen sind mindestens genauso wichtig, wie die neuen Designs der Shops. Und früher oder später macht sich diese Hintergrundarbeit auch für die Kunden bemerkbar. Nicht nur anhand dessen welche Schwerpunkte gesetzt werden.

Die Zukunft des Metzgerhandwerks wird jetzt aktiv gestaltet – denn ein weiter wie bisher ist vielleicht kurzfristig möglich, doch langfristig bewährt sich das nicht.

Fresh Wind

Many butcher shops got a new style during the last few years, to be up to date again. Because, who likes going into a shop which has the same style over decades. The new designs are visible for customers at first glance.

Since last week there is fresh wind behind the scenes as well. „The Next Generation“ of the Metzgerhandwerk Bayern (Butcher’s trade Bavaria) has been started.

It currently consists of ten young colleagues. Which are talking regularly about the association work, latest topics, visions of the future and much more.

Those Innovations are very important for the Butcher’s trade like the new shop designs. And sooner or later the customers are going to realize this work too. For example, due to the set focus for the trade.

The future of the Butcher’s trade is actively shaped now – because going on like usual may be possible at short notice, but in the long run a change is needed.

Erste mündliche Prüfung

Erste mündliche Prüfung

Heute hatte ich meine erste mündliche Prüfung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Fach Lebensmittel und Handelsklassenrecht.

Mal was ganz anderes im Gegensatz zu den rein schriftlich ablaufenden Prüfungen bisher.

Meine Themen waren folgende

  • Trinkwasser und Mikrobiologie
  • Zoonosen und Verkehrsverbot
  • Clean Labelling
  • Besatzdichte beim Tiertransport
  • Haltungsformen von Geflügel
  • Klassifizierer

Ohne konkrete Fragestellung zu den einzelnen Themenbereichen was zu erzählen ist gar nicht so einfach – da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Sobald man dann aber mit einem Thema begonnen hat, fällt einem ein mit was man das noch alles verknüpfen kann.

Bei der mündlichen Prüfung ist auf jeden Fall der Vorteil, dass man den Verlauf der Prüfung ein bisschen mitbestimmen kann. Außerdem spart man sich das seitenlange Schreiben der Antworten.

Dennoch ist mir schriftlich trotzdem lieber, das liegt mir einfach mehr. Die letzte Prüfung ist für dieses Semester aber jetzt vorbei. Und am Sonntag geht’s auch schon wieder in meinen Ausbildungsbetrieb nach Hannover.

First oral exam

I had my first oral exam at university of Weihenstephan-Triesdorf in food law and law of animal grades today.

My themes were the following

  • drinking water and microbiology
  • zoonosis and prohibition of food
  • clean labelling
  • macimum stocking density of animals during transport
  • keeping of chicken
  • classifying of animals

It’s not so easy to speak about all those themes without a specific question – I didn’t know where to begin. But as soon as the beginning is done it wasn’t that difficult anymore.

The positive of an oral exam is, it’s your decision what the professors are going to ask you. And you don’t have to write an answer over pages.

But I prefer having written exams, that’s more my thing. The last exam for this semester is over now. And on Sunday I go to Hannover by train.